1988

Die Schufterei nach Feierabend und an den Wochenenden hat sich gelohnt. Im September wird nach einjähriger Bauzeit das neue Clubheim, an dem viele Mitglieder tatkräftig mitgeholfen haben, bei der Firma Gümmer in Rethem eingeweiht. Das neue Heim reißt ein tiefes Loch in die Clubkasse, soll aber den ungeliebten Dachboden ablösen.

 Im Mai wird das „4. Aller-Leine Kartrennen“ auf dem Neukauf-Parkplatz in Walsrode organisiert. 700 Autoreifen und 1200 Strohballen verwandeln den Parkplatz in eine richtige Rennstrecke. Es geht wieder um die Norddeutsche Kartmeisterschaft. 64 Fahrer, darunter wieder Zeichner „Uli Stein“ und die späteren Formel 3-Fahrer Arnd Meier und André Fibier kämpften gegen die MSC-Fahrer Olaf Müller, Sven Seeliger und Thorsten Warnecke um den Sieg. Wenn Olaf Müller auch den Sieg feiern konnte, ließen erste Beschwerden der Anwohner auch hier das Ende der Kart-Veranstaltungen nahen.

Wolfgang zum Berge gewann mit seinem Fahrer Klaus Osterhaus die Deutsche-Toyota-Trophy. Trotzdem werden die Motorsportaktivitäten immer weniger. Der Club hat nur noch 5 aktive Fahrer. Es fehlt der Nachwuchs. Olaf belegte bei der Norddeutschen Kartmeisterschaft Platz 9. Sven Seeliger belegte in der Norddeutschen Juniorenmeisterschaft Platz 7. Cord Mönchmeyer/ Jürgen Jahns erreichten bei der „Barum-Rallye“ in der Tschechoslowakei Platz 2.

Wolfgang zum Berge bekommt die Ewald-Kroth-Medaille in Bronze.

Schatzmeister wurde Gerd Förster und Schriftführerin Dgmar zum Berge

Der Clubpokal ging an Udo Rothenburg vor Bodo Müller und Heinrich Schmale. Kartmeister wurde Olaf Müller.