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1983
Henning Schou veranstaltete vor der „Int. Sachs-Winter-Rallye“ wieder ein internationales Rallyefahrertreffen. Neben den deutschen Cracks Holger
Bohne, Jochi Kleint, P.Dieckmann und Gunther Wanger war der Schwedische Meister Kalle Grundel, der Dänische Meister Jens Ole Kristiansen und der Österreichische Rallyemeister Sepp Haider bei diesem
gelungenen Fest dabei.
VW-Motorsport stellte wieder einmal besondere Autos in Rethem der Presse vor. Ein Scirocco mit zwei Motoren und über 360 PS und der neue
„Rallye-Golf“ wurden für „rallye racing“ getestet. Ein gelungenes Clubfest konnten die Mitglieder auf der Aller und Weser bei einer „River-Boot-Party“ feiern.
Neben den vielen positiven Dingen wurde dem Club der „Clubkeller“ gekündigt, was für das Vereinsleben einen großen Verlust bedeutete. Die
Rallyes des MSC Aller-Leine nahmen mit der total verregneten „Niedersachsen-Rallye“ ein jähes Ende. Durch Dauerregen versank die
Veranstaltung förmlich im Schlamm. Ein schwerer Unfall auf dem Rundkurs Kirchwahlingen b rachte dann den Abbruch und die Rallye auf die Titelseite der Bildzeitung. Die Bereitschaft der Organisatoren für einen Fortbestand der Veranstaltung war nun endgültig vorbei.
Unter neuer Regie von Uwe Geng fand der Winterslalom mit 60 Teilnehmern in Nienburg statt. Der Gesamtsieg ging auf Eis und Schnee an Hermann
Lüders. Erstmals machte die „Ferrari-Rallye“ in Rethem Station. Auf der alten B209 wurde ein Parcour aufgebaut, den ein amerikanisches Ferrari-Team für sich entschied.
In Walsrode und Rethem wurde unter Leitung von Uwe Geng jeweils ein Geschicklichkeitsturnier mit einem Peugeot-„Samba“ ausgetragen. Sieger in
Walsrode wurde Hans Lehr aus Verden. Der „Aller-Leine-Slalom“ konnte nicht mehr in Oerbke durchgeführt werden und mußte in Nienburg stattfinden. Trotzdem kamen noch 250 Teilnehmer.
Eine Auto-Schau auf dem Parkplatz der Verdener Kaufhalle war ein guter Erfolg. Der MSC hatte neben den VW-Werkswagen viele
interessante Motorsportfahrzeuge ausgestellt. Als Service für die Mitglieder bringt der MSC eine eigene Clubzeitung heraus.
Höhepunkt des Jahres war ein tolles Clubfest auf der aller und Weser. Auf einem Schiff wurde bis in den frühen Morgen gefeiert.
Cord Mönchmeyer belegte mit seinen Copiloten Angela Michel, Jürgens Jahns und Gerd Kischkel gute Plazierungen in der Deutschen
Rallyemeisterschaft und wird „ONS-Gesetzter-Fahrer“. Peter und Carsten Schou sammelten im Kartsport Erfolge wobei Peter Schou knapp die Qualifikation zur Kart-Weltmeisterschaft verpaßte.
Erfolge konnten auch beim Trecker-Treck gefeiert werden. Klaus Schöder, O.Fröhlich und Heinrich Winkelmann belegten mit seriennahen Traktoren 1. und 2. Plätze.
Hermann Lüders erhielt das ADAC Sportabzeichen in Bronze.
Der Posten des 1.Vorsitzenden ging wieder an Henning Schou. Als stellv. Schatzmeister
kommt Helmut Busemann in den Vorstand. Sportleiter Fritz Koldewey legte im April sein Amt nieder. Den Posten des Sportleiters hat Günter Lehmann übernommen.
Der Clubpokal ging an Heinrich Schmal vor Ursel Müller und Uwe Geng. Crossmeister wurde Bodo Müller, Rallyemeister Mathias Othmer, Slalommeister Uwe Warnecke und
bester Beifahrer Wolfgang zum Berge.
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